so hängt der Erfolg in hohem Maße von der Originalität des Senders ab. Eine Nachricht ist in der Regel gewinnend und geneigt, ihren Vorsatz zu erreichen, wenn sie entsprechend ist und darüber hinaus die Adressaten präzise dies zur Kenntnis nehmen.
Vor dem Absenden der Kommunikation, genauer: Botschaft, sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:
Wer kommuniziert
mit wem (Adressaten)
was wird kommuniziert (angemessener Gehalt)
womit wird kommuniziert (ein der Gesamtsituation zugeschnittenes Mittel(Informationsträger) - oder mehrere)
wann wird kommuniziert (Zeiteinteilung, nach Maß)
wo (realer oder scheinbarer Ort)
Versetze man sich in eine gegensätzliche Lesart, so lässt sich sagen, dass eine kommunizierte Botschaft an Glaubwürdigkeit verliert, falls :
deren Absender unpassend ist
deren Adressat (en) unangemessen sind
ein unpassender Kerngehalt kommuniziert wird
das gewählte Medium deplatziert ist
zu einer fehlgewählten Zeit kommuniziert wird
am fehlerhaften Ort kommuniziert wird
Die eben erwähnten Eigenschaften beeinflussen sich verkürzt mutuell. Bspw. ist es in Japan verbreitet, dass nicht der Vorstandsvorsitzende einer Corporation eine schlechte Berichterstattung abgibt, sondern dass dieser die Herausgabe der Fakten einem Untergebenen überlässt. Gewiss, gerade in Japan ist das kulturelle Phänomen "Gesicht wahren" von großer Geltung, wie auch in anderen asiatischen bzw. fernöstlichen Staaten.
Der Vorstandsvorsitzende einer Unternehmung in den Vereinigte Staaten wird mit Wahrscheinlichkeit nur allgemeine Informationen über den Zustand des Unternehmens in einer Aktionärsversammlung verlauten lassen. Feinheiten zum Finanzgericht oder zur Marktlage oder Einzelheiten zu Vorhersagen überlässt er mehr seinen Mitarbeitern.
Eine Auslese unserer Quellen,
Worte können inspirieren, Worte können beruhigen, Worte können motivieren - und es müssen nicht immer die eigenen Worte sein.
