Auf der Beziehungsebene ist der Kommunikationsprozess beeinflusst von Vertrauen, von der Fähigkeit, dem anderen zu vertrauen beziehungsweise wie sehr man dem anderen Misstrauen entgegenbringt (siehe auch von Thun). Aus den Erfahrungen, die wir mit dem vertrauenswürdigen Umgang mit anderen gemacht haben, beziehungsweise inwiefern unser Vertrauen missbraucht wurde, gelangen wir mit der Zeit zu einer inneren Einstellung, die wir in Kommunikationsprozessen anwenden.
Einsatz gewinnender Kommunikation
Voraborientierung und Leitfaden
Es gibt eine Reihe von Untersuchungen und Studien als auch Publikationen zur Vorstellung, was Führung (leadership) bedeutet, beziehungsweise über welche Fähigkeiten (leadership skills) eine Führungskraft zu verfügen hat. Welche Eigenschaften sollte eine Führungskraft haben? Was ist der richtige Führungsstil? Kann man die effektive Führung von Mitarbeitern erlernen oder werden Führungspersönlichkeiten als solche geboren?
Nach vielen interdisziplinären Studien und Diskussionen haben sich folgende Erkenntnisse durchgesetzt:
- Den einzig richtigen, optimalen Führungsstil gibt es nicht, ein optimaler Führungsstil ist situationsabhängig;
- Flexibilität in der Anwendung des geeigneten Führungsstils in der richtigen Situation ist immanent wichtig, festgelegte Führungsstile eher suboptimal;
- sowohl Führungseigenschaften als auch die Flexibilität in deren Anwendung sind erlernbar, die Ergänzung des jeweiligen Wissensstandes mit Erfahrungen ist unabdingbar.
Die Führung von Mitarbeitern ist immer ein Verhalten (behaviourism) und bedarf der Verständigung, das heißt der Kommunikation. Folglich ist das Wissen um kommunikatives Verhalten für eine Führungskraft ist nichts weniger als eine Voraussetzung für erfolgreiche Führungstätigkeit. Dieser Abschnitt beschäftigt sich folglich sowohl mit unterschiedlichen Ausprägungen von Führungsverhalten als auch mit kommunikativem Verhalten.
Nun ist Verhalten generell von inneren Einstellungen abhängig und zwar sowohl von den Einstellungen der Führungskraft als auch von denen der Mitarbeiter. Unser Augenmerk in diesem Abschnitt wird also auch auf Einstellungen zu richten sein, von denen wiederum die Ehrlichkeit, Authentizität, Offenheit und Vertrauenswürdigkeit abhängig sind. Letztere sind Voraussetzungen, die eine Führungskraft in verantwortlicher Position zu demonstrieren hat.
SkillZone Tool Einstellungen Fähigkeit zu vertrauen
- Rudolf J. Osler
SkillZone Tool Einstellungen Leistungseinsatz der Führungskraft
- Rudolf J. Osler
Der Leistungseinsatz einer Führungskraft steht für gewöhnlich unter der besonderen kritischen Beobachtung aller (Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte). Je nachdem wie hoch die Eigenmotivation der Führungskraft ist, wird sie auch ihren eigenen Einsatz unter die Lupe nehmen.
SkillZone Tool Einstellungen und Stressbewältigung
- Rudolf J. Osler
Der Führungsstil einer Führungskraft wird auch bestimmt durch dessen Umgang mit Stressoren (Stressfaktoren) und die Umgangsweise wiederum durch dessen Einstellungen. Zunächst eine kurze Definition zu Stressoren:
SkillZone Tool Führungsstil Einstellungen Persönlichkeitsentwicklung und -Strukturen
- Rudolf J. Osler
Wir wollen uns der Frage nähern: inwiefern ist die Persönlichkeitsstruktur und deren Entwicklung von den Einstellungen eines Menschen abhängig? Um uns hier anzunähern, müssen wir in andere Fakultäten ausweichen, hier: in die Psychoanalyse und die sich daraus entwickelte Transaktionsanalyse.
SkillZone Tool Führungsstil Risikofreude versus Sicherheit
- Rudolf J. Osler
Beim Führungsstil nimmt das Sicherheitsbedürfnis (Maslow) Einfluss auf das Führungsverhalten. Zur Veranschaulichung der Wirkung des Sicherheitsbedürfnisses auf das Führungsverhalten wenden wir einen Extremfall an: das übertriebene Sicherheitsbedürfnis der Führungskraft.
fördernde und motivierende....
Die Persönlichkeit eines Individuums setzt sich aus seinen Eigenarten und charakterlichen Eigenschaften zusammen.
Eine Auslese unserer Quellen,
Worte können inspirieren, Worte können beruhigen, Worte können motivieren - und es müssen nicht immer die eigenen Worte sein.






